Ein überwältigender Erfolg

56’110 Besucherinnen und Besucher passierten die Drehkreuze der 32. «Auto Zürich Car Show» an den vier Tagen vom 8. bis 11. November in der Messe Zürich. 

sco/pd. 25 Aussteller aus der Zulieferbranche machten einen wesentlichen Teil der «Auto Zürich Car Show» zur Fachmesse. Auf 1900 Quadratmetern in der Halle 6 standen nicht blitzendes Chrom oder starke Motoren im Mittelpunkt, sondern alles, was dieses Chrom strahlen und Motoren aufheulen lässt: Felgen, Sound, Zubehör, Reifen, Pflegeprodukte, Öl und Schmierstoffe sowie Werkzeug wurden einem interessierten Publikum präsentiert. «Wir sind extrem zufrieden», sagte Peter Krieg nach Messeschluss am Sonntagabend. Peter Krieg ist Messeleiter der Autotecnica und als Geschäftsführer der Baumgartner AG gleichzeitig Aussteller. In der Tat fand neben Garagisten auch viel Publikum den Weg in die Halle 6 und staunte über das vielfältige Angebot der Zulieferer.

Die grösste Autoshow der Deutschschweiz bot den Besuchern ein abwechslungsreiches und vor allem erlebnisreiches Rahmenprogramm neben der klassischen Ausstellung der Autoneuheiten. An zahlreichen Ständen in den sieben Hallen konnten die Besucher nicht nur mit ihren Augen stauen, sondern auch mit ihren Händen etwas unternehmen. Besonders zahlreich vertreten waren verschiedenste Simulatoren, wie beispielsweise am Stand der Formel E in Halle 2. Die elektrische Rennserie, die diesen Sommer den internationalen Motorsport in die Schweiz zurückgebracht hatte, lockte viele Neugierige in die Zürcher Messehallen. «Es hat sich bezahlt gemacht, das Unterhaltungsprogramm stark auszubauen. Das bestärkt uns darin, noch mehr in interaktive Erlebnisse zu investieren», sagt der Präsident der Auto Zürich, Karl Bieri, zufrieden.

Ein besonderes Highlight waren auch dieses Jahr die Fire-ups des Alfa Romeo Sauber F1-Teams. Das Team aus Hinwil startete den Hochleistungsmotor aus der Formel 1 mehrfach und liess ihn durch die Messehallen heulen. Jo Zeller Racing tat selbiges mit seinem ausgestallten F3-Boliden. Spektakulär waren im Aussenbereich die Fire-ups des 10000 PS starken Dragsters der Schweizerin Jndia Erbacher. Überall Orten scharten sich die Besucher um die Rennwagen, um sich das Spektakel nicht entgehen zu lassen.